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Klammen


Leutaschklamm in Mittenwald
leutaschklamm03leutaschklamm01
Der  neue  grenzüberschreitende  Klamm-
weg hoch über der Leutaschklamm wurde mit viel Stahl und Beton gebaut. In zwei Schleifen wurde die Leutaschklamm erschlossen. Die offizielle Eröffnung der Leutaschklamm unter dem Namen Geister-
klamm gab es 2006, als auch der Themen-
weg "Im Reich des Klammgeistes" in der Leutaschklamm fertig gestellt war. Nun gehts auf dem "Koboldpfad" und dem "Klammgeistweg" mit dem "Kobold durch die Geisterklamm".


leutaschklamm02


Internet:
 
>>> www.mtb-mittenwald.de <<<

Quelle: mtb-mittenwald.de


Höllentalklamm Grainau
hoellentalschluss01Das Höllental ist ein Tal im Zugspitz-Massiv des Wetterstein-
gebirges, zwischen Blassenkamm und Waxensteinkamm, durch das eine bekannte Aufstiegsroute von Hammersbach zur Zugspitze verläuft.
Markant ist der gewaltige Einschnitt der Höllentalklamm, die sich zwischen hohen Felswänden hindurch zwängt. Die Höllentalangerhütte ist Übernachtungsdomizil für die Bergsteiger, die am Folgetag durch das Höllental und über den Höllentalferner auf Deutschlands höchsten Gipfel steigen wollen.
Vor der touristischen Erschließung Anfang des 20. Jahrhunderts war das Höllental vor allem wegen seiner Eisenerz- und Molybdän-Vorkommen von Bedeutung. Von den damaligen Bergwerks-Anlagen sind heute jedoch nur noch Ruinen sichtbar.

hoellentalklamm1
Zugang

Vom Grainauer Ortsteil Hammersbach führt ein Fußweg über ca. 3 km und etwa 300 Höhenmeter durch ein immer enger werdendes Tal zur Höllental-Eingangshütte und zum kostenpflichtigen Weg durch die Klamm. Kurz vor der Hütte zweigt auch der kostenlose, aber beschwerliche Stangen-Steig ab, der oberhalb des Bachlaufes entlangführt. Jedoch bleibt von hier die Sicht ins Innere der Klamm größtenteils verwehrt.

 hoellentalklamm2
                                                    Blick aus der Höhle
hoellentalklamm_1900



Erlebnis Klamm

Über gut 700 m erstreckt sich der Weg durch die imposante Klamm. Man hat hier unter großem Aufwand einen sicheren Weg geschaffen, der zu großen Teilen durch in den Fels geschlagene Tunnels von etwa 1 m Breite und maximal 2 m Höhe führt. Der außerhalb der Klamm eher unscheinbare Hammersbach schwillt in der sehr engen (schätzungsweise 2 bis 5 m) und hohen (ca. 150 m) Felsschlucht zu einem reißenden Wildbach an. Am oberen Ende der Klamm wird das Gelände langsam wieder weitläufiger.




       Höllentalklamm um 1900

Der Wanderweg endet an der Höllentalangerhütte in einer etwa 100 m breiten, mit Gesteinschotter bedeckten Talsohle noch nicht. Er trennt sich in verschiedene Wegäste, die in Richtung Zugspitze, Osterfelderkopf und Alpspitze oder auf weitere anspruchsvolle Ziele des Wettersteingebirges führen (z.B. Riffelspitze, Hohe Riffel, Waxenstein und Schwarzenkopf). Ein interessanter Rückweg von der Höllentalangerhütte nach Hammersbach verläuft am so genannten „Stangensteig“, der von den Knappen des einstigen Bergwerks benutzt worden ist.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Höllental (Wetterstein) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Partnachklamm
partnachklamm01Die Partnachklamm ist eine 702 Meter lange und vom Wildbach Partnach teilweise über 80 Meter tief eingeschnittene Klamm im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen. 1912 wurde die Partnachklamm zum Naturdenkmal erklärt.

Geologie und Entstehung
In der mittleren Trias vor etwa 240 Mio. Jahren lagerten sich im Gebiet der heutigen Partnachklamm auf dem Grunde eines flachen Meeres dunkelgraue, relativ harte Muschelkalkschichten, der sogenannte 'Wurstelkalk', ab. Auf den wulstartigen Schichten dieses Gesteins kann man noch heute oft Wühl- und Fressspuren damaliger Meeresbewohner entdecken. Circa 5 Mio. Jahre später lagerten sich im gleichen Meeresbecken bedeutend weichere Mergel ab, die heute als „Partnachschichten“ bezeichnet werden.
partnachklamm_1900Im Zuge der späteren alpidischen Faltung entstand aus diesen Gesteinschichten der sogenannte „Warnberger Sattel“. Die Erosionskraft der vom Schneeferner auf dem Zugspitzplatt gespeisten Partnach war groß genug, um die weicheren Schichten schnell abzutragen, mit der fortdauernden Hebung des Geländes Schritt zu halten und sich so auch in den harten Muschelkalk einzuschneiden. Heute bildet der Fluss im Bereich des Muschelkalkes die typische eng eingeschnittene Talform einer Klamm, während nördlich und südlich davon in den Bereichen der weicheren Partnachschichten breitere Talformen vorherrschen.

Wirtschaftliche Bedeutung
Die Schlucht wurde schon im 18. Jahrhundert von Einheimischen begangen, die unter Lebensgefahr Brennholz aus dem Reintal auf Triftwegen nach Partenkirchen transportieren. Vom 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre wurden der Fluss und die Klamm als Triftbach genutzt. Im Frühjahr wurde das mit einem Erkennungszeichen des Eigentümers, dem „Hausmach“ gekennzeichnete Holz in den Bach geworfen und vom Schmelzwasser zu Tal transportiert.

Seit 1912 ist die Schlucht auch  touristisch erschlossen. Die Schlucht  kann ganzjährig  gegen  Eintritts-
gebühren begangen werden. Während der Schneeschmelze im Frühjahr kann sie auch für kurze Zeit gesperrt sein.


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